FAQ′s und Hilfetexte
FAQ (frequently answers questions) sind Antworten auf häufig gestellte Fragen.
Wir weisen darauf hin, daß wir
nicht für oberflächliches
Lesen, Fehlbedienung und falsche Installation verantwortlich sind.
Der Kunde ist selber für seinen Rechner und seine Einstellungen
verantwortlich.
Untenstehend gehen wir auf unsere eigenen Besonderheiten und Abweichungen ein. Zahlreiche
Fragen betreffen jedoch Themen, die bereits reichhaltig im Internet behandelt wurden.
Bitte benutzen Sie bei entsprechenden Informationsbedarf eine geeignete Suchmaschine:
Was ist die Ziel-Adresse ?
Die Zieladresse(n), sind die Empfänger-eMail-Adressen.
Es können bis zu drei Empfänger-Adressen, mit Kommata getrennt, eingetragen werden.
Soll ein CIDNET-Postfach Empfänger
sein, dann bitte die Postfach-Nummer@cidnet.de eingeben.
Spam-Mails filtern
Grundsätzlich darf ein Provider seinem Kunden dessen Post nicht vorenthalten.
Die Spamwellen haben im Internet immer mehr zugenommen und treiben viele Menschen
zur Verzweiflung. Damit wird die eMail-Kommunikation im wahrsten Sinne des Wortes
sabotiert und für den Benutzer unerträglich.
Die CID GmbH möchte seine Kunden bei der Spambekämpfung unterstützen
und setzt dabei folgenden Instrumente ein:
- Viren-Check
Mails, die Viren im Dateianhang mit sich führen, werden vom
CIDNET-Mailsystem gar nicht erst
in Empfang genommen.
- Greylisting
Alle Mails werden durch nochmalige Nachfrage an den abgebenden Server überprüft. Wenn keine Bestätigung durch den
absendenden Server kommt, dann wird davon ausgegangen, dass der Absender gar nicht existiert und die Annahme
der Mail verweigert.
Ein normal und fachgerecht installierter Mailserver reagiert immer auf eine
"Rückfrage" eines anderen Mailserver.
- SpamAssassin
Fast alle beim CIDNET-Server eintreffenden
eMails werden im erweiterten Nachrichtenkopf ("Header") nach ihrer
Spam-Wahrscheinlichkeit bewertet (Scoring-Prinzip). Es kann passieren, dass der Mailserver aufgrund von überlastung gelegentlich
einige Mails nicht mit dem SpamAssassin bearbeiten kann. Aber die Einzelfälle dürften verkraftbar sein.
Bei den ersten beiden Instrumenten hat der Benutzer wenig Einflussmöglichkeit.
Lediglich beim Greylisting kann bei den eMail-Adressen bzw. Domainadressen eigenständig eine Aktivierung/Deaktivierung
vorgenommen werden.
Bei der dritten Möglichkeit kann der CID-Kunde in seinem Mail-Programm oder im Webmail-System einen eMail-Filter
einrichten und nach der SpamAssassin-Zeile im Nachrichtenkopf filtern lassen.
Folgende Zeile ist ein Beispiel, so könnte im Nachrichtenkopf eine Markierung lauten:
X-Spam-Level: +++++
In diesem aufgeführten Beispiel ist die eMail mit der Wahrscheinlichkeit von fünf Plus-Zeichen eine Spam-Mail. Je mehr
Plus-Zeichen vergeben werden, umso höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass die betreffende Mail eine Spam-Mail ist.
Beachten Sie bitte, dass die Spam-Mails trotz der ""-Filteraktion in unserem
Webmail-System nur in den Trash-Ordner verschoben werden und Ihre Postfachkapazität belasten.
Tipp: vergewissern Sie sich, ob unter den weg-gefilterten Mails nicht vielleicht doch noch eine
erwünschte Mail liegt. Das sollte zwar nicht passieren, kann aber je nach Empfindlichkeit (Anzahl der Plus-Zeichen)
der Filtereinstellung trotzdem vorkommen.
Noch ein Tipp: es gibt keine Technik die absolut perfekt ist, erst recht nicht bei einem derart komplizierten
Verfahren wie Spam-Mails zu filtern oder identifizieren. Die Spamversender passen sich natürlich den
Abwehrmaßnahmen an. Daher ist es zu empfehlen, dass Sie bei sich auf Ihrem Rechner (lokalen Server) auch
nochmal eine Spamfilterung durchführen. eMail-Programme wie z.B. Thunderbird haben bereits eine Erkennung
eingebaut, die lediglich aktiviert werden muss. Es gibt auch verschiedene Spamfilterprogramme wie z.B.
SpamBayes, die kostenlos im
Internet verfügbar sind und gute Ergebnisse bringen.
Verschiedene Filtersysteme machen Sinn,
weil jeder "Sieb" anders siebt und die Quote verbessert werden kann.
Wieso bekomme ich Spam?
Zusammenfassend gibt es wenige Grundsätzliche Ursachen, warum Sie Spam-Mails bekommen:
- Wenn Sie Ihre Mail-Adresse irgendwo bekannt gemacht haben. Z.B.
- auf Websites (Foren, Gästebücher, Erwähnung der Mailadresse auf einer Webseite, Gewinnspiele, Quiz, "Unterschriftenaktionen"),
- bei Online-Bestellungen (Online-Shops, Anforderung von Info-Material)
- Newsletter bei denen die Adressen an befreundete Anbieter weitergegeben werden und von dort immer weiter
- oder beim Besuch präperierter Webseiten (meist Lock-, Hacker- und Erotikwebseiten).
- Ihre Mail-Adresse in irgendwelchen Verteilern im Empfängerfeld deutlich zu sehen ist und nicht mit
"BCC" versteckt wurde.
- Spamversender durchsuchen aber nicht nur Webseiten oder schneiden Mail-Adressen in Nachrichtenköpfen mit, sondern
verschicken an vermutete Adressen. Dabei werden mit automatischer Spezialsoftware und Wörterbücher Millionen systematisch
zusammengesetzte Mail-Adressen generiert. Wenn es dabei nicht zu der Fehlermeldung "Empfänger unbekannt" kommt,
dann wurde eine gültige Adresse gefunden.
Somit kann jeder Mailadressen-Besitzer fast sicher davon ausgehen, irgendwann Spam zu erhalten.
Die Frage ist nur wann und wieviel.
Die verzweifelten Versuche von Mailprovidern ihre Kunden vor Spam zu schützen stellen ein
fast unmögliches Unterfangen dar.
Einerseits gibt es keine perfekte Spam-Erkennung. Andererseits wird eine umfangreiche
Aussortierung von Spam-Mails durch Gesetzgeber (Postgesetze) und verschiedene Urteile
zugunsten von Werbetreibende erschwert.
Lesen Sie bitte auch:
Belegter Speicherplatz im Postfach

Jedes eMail-Postach bei
CIDNET hat eine bestimmte Speicherkapazität, um eMails zu speichern.
Alle gespeicherten Mails im
CIDNET-Postfach, unabhängig ob im Posteingang (Inbox), im Papierkorb (Trash) oder in den
anderen Mail-Ordnern, werden berücksichtigt.
Der aktuelle Stand der Speicherbelegung wird nach dem Login bei
CIDNET direkt unter dem Anzeigebalken angezeigt.
Das Datum und die Uhrzeit der letzten überprüfung ist auch angegeben.
Wenn also Mails aus dem
CIDNET-Postfach entfernt werden, dann wird erst nach einiger Zeit (z.B. einer Stunde) die veränderte Kapazität gemeldet.
Der freigewordene Speicherplatz ist aber sofort nutzbar.
eMail-Filter
eMail-Filter sind eine nützliche Funktion in eMail-Programmen und im
CIDNET-Webmail-System.
zur "Sortierung" von eMails nach Regeln, die der Benutzer festlegt.
Mit einem eMail-Filter können Sie
- eMails nach verschiedenen Kriterien (Absender, Empfänger, Betreff, usw.) ablegen,
- unerwünschte eMails gleich auf dem Server löschen (dies geschieht auf eigene Gefahr),
Um besser zu verstehen, was man mit einem Filter machen kann, können Sie sich auch diesen Beitrag dazu durchlesen:
Wozu dienen Cookies?
Cookies werden von Webseitenanbietern im Internet eingesetzt und dienen grundsätzlich dazu, den Besucher
einer Webseite wiederzuerkennen.
Es gibt hauptsächlich zwei Grundarten von Cookies:
- Cookies, die gespeichert werden
- Cookies, die nicht gespeichert
Cookies sind kleine Dateien mit verschlüsselten Kurzinformationen über den Besucher der
Webseite. Z.B. könnte darin enthalten sein, wann der letzte Besuch stattgefunden hat oder
welche Menüpunkte bevorzugt und in welcher Reihenfolge angeklickt wurden. Es können auch
Zugangsdaten, Kennwörter, Kreditkartennummern, Kontonummer usw. gespeichert werden.
Positiv betrachtet: es werden dem Besucher die neueren Informationen seit dem letzten Besuch
angezeigt und nicht die bereits bekannten. Auf manchen Webseiten kann man z.B. die Menüs,
Farben verändern oder Inhalte ein- und ausschalten. Informationen von Webseiten in Cookies
abgelegt können den Vorteil haben, dass eine Menge Tipparbeit erspart wird. Bei vielen Formularen
im Internet muss man seine Daten nicht jedesmal neu eingeben, da man aufgrund der gespeicherten
Cookies bereits erkannt wird. Cookies werden häufig auch dafür eingesetzt, dass wenn
jemand sich irgendwo in einem Mitgliederbereich angemeldet hat, er einen besonderen
Cookie gesendet bekommt und damit dann Zugriff auf besonders geschützte Bereiche
erhält.
Negativ betrachtet: durch das "Beobachten" der Internetgewohnheiten entwickelt sich
ein Nutzerprofil. Dieses Nutzerprofil - welches auch die Kreditkartennummer oder Zugangsdaten
des eMail-Postfachs enthalten könnte - kann jederzeit von unbefugten Webseitenbetreibern
ausgelesen und missbraucht werden.
Sosehr Cookies bei ihrer Erfindung einen sinnvollen Hintergedanken hatten, so ist die
menschliche Natur gegeben, diese Technik auch zu missbrauchen. Daher sollte man grundsätzlich Cookies
in seinen Interneteinstellungen abschalten und da, wo es notwendig ist die "nicht gespeicherten Cookies"
tolerieren.
Beim CID werden zwei nicht gespeicherte Cookies im
CIDNET-System
eingesetzt, die man auch als Sitzungscookies (PHP-Sessions) bezeichnen kann.
Wie man Cookies aktivieren/deaktivieren kann, finden Sie in der Beschreibung Ihres
verwendeten Browsers oder dessen Hilfe (normaler mit der F1-Taste aufzurufen, Stichworte
"Cookies", "Privatsphäre" oder "Datenschutz").
Was ist CC und BCC?
Wenn man eMails als Kopie oder dem/den Hauptempfänger(n) deutlich machen möchte,
dass auch andere diese Mail zur Kenntnisnahme erhalten haben, dann werden die Adressen
sämtlicher Empfänger in die CC-Zeile des eMail-Programms eingetragen.
CC bedeutet Carbon Copy. Jeder, der dort aufgeführt ist, erhält diese
eMail und kann auch die Adressen aller anderen Empfänger sehen.
BCC bedeutet Blind Carbon Copy. Der Empfänger sieht nur seine eigene Adresse
in der BCC-Zeile, aber nicht die der anderen Empfänger.
Was ist ein Attachment?
Ein Attachment ist eine Datei, die an eine eMail angehängt ist. Anhängen
lassen sich grundsätzlich alle Dateien (Ton, Bild, Film, Text, Programm, Archiv, ...).
Große Dateien sollten vorher mit einem sogenannten Pack- oder Komprimierungsprogramm
(Stuffer) zusammengestaucht. Sie benötigen weniger Leitungskapazitiät, d.h. sie
werden schneller übertragen, als wenn sie mit ihrer ursprünglichen Größe
verschickt werden würden. Der Empfänger kann mit dem passenden Programm den
Inhalt wieder auspacken.
Die bekanntesten Packprogramme unter Windows sind WinZip (Shareware) oder der kostenlose
PowerArchiver.
Die häufigsten Gründe für die Virenverbreitung, ist das vertrauensselige
starten von Attachments in eMails, dessen Absender manchmal gar nicht wissen, dass
sie was verschickt haben. Lassen Sie daher - sofern vorhanden - Ihren gesunden Menschenverstand
walten und sie können das Geld für Anti-Virensoftware einsparen.
Ich möchte Anonym im Internet surfen
Jeder Computer im Internet kommuniziert unter einer eindeutigen Adresse.
Dies bedeutet u.a., daß der besuchte Webserver (also da, wo die Webseiten liegen),
der Internet-Zugangsprovider, jeder Lauscher (und Hacker) die Verbindungen
ermitteln und mitschneiden kann.
Festgehalten werden z.B. welche Webseiten vom Benutzer dieser Adresse besucht und,
sofern unverschlüsselt kommuniziert wird (was nahezu 100% der Internet-Benutzer
machen!), welche Informationen abgerufen werden!
Um diese Lauschangriffe und "gläsernene Internet-User" etwas zu erschweren,
gibt es Programme wie z.B. JAP (http://anon.inf.tu-dresden.de/win/download.html).
Wir müssen deutlich sagen, daß absolute Anonymität im Internet so gut
wie gar nicht mehr möglich ist. Die Aufklärungstechnik und Zusammenarbeit
zwischen Unternehmen und Behörden funktioniert so gut, dass relativ schnell
Ergebnisse bei Ermittlungen festzustellen sind. Dabei ist noch nicht mal der
"Bundestrojaner" nötig.
Viren in eMails
Virenverbreitung per eMail
Grundsätzlich muß klar sein, daß ein Computervirus ein Programm (eine Software) ist. Diese
Software muß gestartet bzw. aktiviert werden. Sie startet also - sofern man Outlook meidet - nicht von allein!
Oftmals werden diese Virenprogramme als normale Dokumente verschickt (.doc, .pif, .xls, .exe, .bat, .com, ...).
Diese Dokumente erscheinen zuerst einmal harmlos, können aber Makros enthalten. Und Makros sind Programme.
Programme können Viren sein.
Bitte beachten Sie, daß eine Software oder Datei/Dokument grundsätzlich als Dateianhang ("Attachment") kommt.
Dieser Dateianhang ist umschlossen von der eMail. Die eMail selber mit dem Anhang kann gefahrlos vom Mailserver
heruntergeladen werden. Aber man sollte auf keinen Fall den Dateianhang bedenkenlos starten. Erst recht nicht,
wenn man den Absender nicht kennt oder keine Dateien angefordert hat.
Was machen diese Virenprogramme?
Diese Schadprogramme sind heutzutage selten darauf aus, Daten zu löschen. Zweck ist es, die Kontrolle über
einen Rechner zu erhalten. Passwörter, Bankdaten und (in der Internetsoftware gespeicherte) Kreditkartennummern
auszuspionieren, den PC als Spam-(Werbe-)Versender oder für ferngesteuerte Angriffe auf andere Rechner
zu missbrauchen.
Virenschutzprogramme
Ein wichtiger Schutz gegen Schädlinge sind Virenscanner. Aber auch wer seine Software regelmäßig aktualisiert,
kann sich nicht komplett auf sie verlassen. "Beinahe alle getesteten Virenscanner weisen mehr oder weniger
große Mängel und Lücken auf", so c't-Experte Axel Vahldiek.
Besonders wichtig ist, dass ein Virenscanner mit der eMail-Software gut zusammenarbeitet, da die meisten
Schädlinge noch immer auf diesem Weg auf den Rechner gelangen.
Der wirksamste Schutz gegen solche Schädlinge ist nach wie vor ein bewusster und vorsichtiger Umgang mit dem
Internet. Man sollte niemals Dateianhänge öffnen, die unangefordert im Postfach landen. Bei Windows 2000/XP
empfiehlt es sich, möglichst nicht mit Administratorrechten zu arbeiten.
Linkempfehlungen:
Angriffe per Mail beim herunterladen
Viele eMail-Programme, unter ihnen sowohl die eMail-Clients des Netscape Communicators als auch Microsoft Outlook 98 und Outlook
Express, enthalten Sicherheitslöcher, die es einem versierten Angreifer unter bestimmten Voraussetzungen ermöglichen,
den Computer des Benutzers im harmlosesten Fall zum Absturz zu bringen oder trojanische Pferde einzuschleusen, womit ein
Zugriff auf den Computer des Benutzers möglich wird.
Der "Angriff" geschieht dabei bereits beim Herunterladen der eMails, nicht erst bei deren Öffnen. Ursache
für dieses Problem sind Unachtsamkeiten in der programminternen Auswertung des Mail-Headers, der den Dateinamen für
Attachments auswertet.
Glücklicherweise sind an dieser Stelle bisher noch keine Angriffe bekannt, die wirklichen Unfug über den Rechnerabsturz hinaus
anstellen, aber auch dies könnte in manchen Fällen ja bereits unliebsame Nebenwirkungen haben.
Die großen Hersteller reagieren bei bekanntwerden sofort und bieten auch Fixes (Programme, die Fehler beheben) zum
herunterladen von der Homepage an.
Können Mails verloren gehen?
Grundsätzlich gehen keine Mails verloren, wenn die Mailserver der
beteiligten Provider (Absende-Mailserver bei Provider A und Empfangs-Mailsserver bei Provider B) "normal"
eingerichtet sind.
Das bedeutet, die Mailserver müssen kommunikativ auf verschiedene Situationen reagieren.
Situationen wie z.B. fehlerhafte/wiederholte/verzögerte Zustellversuche, überfüllte Postfächer,
Einhaltung der gesetzlichen Grundsätze (z.B. keine Filterung, Löschung oder Ablehnung ohne Wissen des Kunden).
Wenn also die Mailserver korrekt eingerichtet sind, dann wird jeder Absende- und Zustellversuch in Logfiles (oder auch
"Zugriffsprotokollen") erfasst.
Was machen die Mailserver?
In der Regel sind bei einer Mailzustellung mindestens zwei Mailserver beteiligt. Der eine Mailserver
nimmt die Mail vom Absender an und leitet sie an den Mailserver des Empfängers weiter.
Schematisch kann man den Mailversand so darstellen:
- Kunde verschickt seine Mail über den Absende-Server (Postausgangs- oder SMTP-Server).
- Dieser Absende-Server nimmt den Kontaktversuch wahr und protokolliert dieses Ereignis in einem Logfile.
- Wenn die Verbindungsaufnahme und vollständige Übertragung erfolgreich war, dann wird auch dazu eine Information im Logfile hinterlegt.
Manche Server sind auch so eingerichtet, dass z.B. Verbindungsabbrüche oder falsche Zugangsdaten mit erfasst werden.
- Die angenommene Mail wird vom Absende-Mailserver an den Empfänger-Server weitergeleitet. Dieser Weiterleitungsversuch wird
im Logfile ebenfalls festgehalten.
- Sollten bei der Weiterleitung Probleme mit dem Empfänger-Server festgestellt werden, dann wird dieses Problem auch mit
einem Eintrag in einem Logfile festgehalten.
Auf der anderen Seite sieht der Mailempfang schematisch so aus:
- Der Empfänger-Server nimmt einen Zustellungsversuch von einem Absende-Mailserver wahr.
Dieser Versuch wird in einem Logfile erfasst und dem Absende-Mailserver wird eine Rückmeldung gegeben
(z.B. eine Fehlermeldung oder eine Erfolgsmeldung) und im eigenen Logfile wird ein Eintrag über diesen Vorgang vorgenommen.
- Die angenommene Mail wird vom Empfänger-Server (Posteingangs- oder POP3-/IMAP-Server) dem Empfänger in sein Mailpostfach
abgelegt oder weitergeleitet. Dieser Vorgang wird auch in einem Logfile festgehalten.
- Sobald der Empfänger mit seinem Mailprogramm einen Kontaktversuch zum Postfach bzw. Empfänger-Mailserver unternimmt,
wird dieser Versuch auch in einem Logfile festgehalten.
- Das Abrufen und Herunterladen der Mail durch den Kunden wird ebenfalls in einem Logfile erfasst.
An zahlreichen Stellen können die Spuren einer Mail verfolgt werden, so dass ein "spurloses Verschwinden" im Internet nicht
geben kann. Zumindest, wenn alles normal verläuft.
Durch zahlreiche
Logfiles entsteht eine lückenlose Überwachung des Mailtransports. Diese
Überwachung hört auf, wenn der Benutzer seine Mails abruft und vom Server löscht.
Wo entstehen aber die Schwierigkeiten?
Die Schwierigkeiten entstehen in dem Moment, wenn ein Mailserver nicht gemäden im Internet festgelegten Standards ("RFC"s) entsprechend reagiert.
Weitere Möglichkeiten, die eine eindeutige Schuldzuweisung erschweren, sind:
- Mailserver ist schlecht eingerichtet und liefert keine Standardreaktionen, um Analysen endgültig zu treffen.
- Der Absende-Mailserver liefert die Mail nicht aus oder reagiert nicht auf Fehlermeldungen des Empfänger-Mailserver.
- Der Empfänger-Mailserver nimmt die Mail nicht an und gibt keine Meldung an den Absende-Mailserver.
- Der Empfänger-Mailserver verweigert aufgrund von Spamabwehr-Maßnahmen die Mailannahme - hier liegt die Verantwortung auf Seiten des Empfänger-Mailservers.
- Es gibt Probleme in der Verbindung zwischen dem Computer des Benutzers und des Mailservers.
- Es gibt Probleme auf dem Computer des Benutzers.
- Mails werden heruntergeladen und "verschwinden" im Netzwerk des Kunden oder auf
dem Rechner des Benutzers.
- Mails, die angeblich gesendet wurden, erreichten das Internet nie.
- Heruntergeladene Mails verschwinden aufgrund von Firewall/Antivirus-Einsatz oder dem Einsatz selbsteingerichteter Filter in nicht erwartete Mail-Ordner/Ablagen.
Insgesamt gibt es über ein Dutzend an Ursachen, warum eine Mail nicht dahin kommt, wo sie hingehört.
Schlecht eingerichtete Mailserver sind zwar sehr schlimm und kommen sogar bei großen Betreibern vor. Aber darauf
trifft man glücklicherweise nicht häufig.
Die Mailannahme wird vom Empfänger-Server verweigert
Spamabwehr-Maßnahmen sind seit einiger Zeit ein häufiger Grund für Irritationen im normalen Mailverkehr.
Besonders wenn Mailserver oder Absender fälschlich als Spamversender bezeichnet werden und deren Mails nicht angenommen werden.
Um die Zusammenhänge zu verstehen und sich von Support-Hotlines nicht abwimmeln zu lassen, muss man ein wenig über die
prinzipiellen Vorgehensweise erfahren:
Die Mailserver prüfen die eingehenden Serveranfragen zur Ablieferung von Mails. Dabei wird nach verschiedenen Kriterien
bewertet, ob die Maillieferung überhaupt angenommen wird. Vereinfacht werden Muster bzw. vordefinierte Algorithmen
verwendet. Dabei kommen häufig bei der Bewertung von Spams fertige
blacklists zum Einsatz.
In diesen
blacklists werden Server aufgeführt, die verdächtigt werden Spam zu versenden. Siese
blacklists gibt
es zu hunderten im Internet und sind unterschiedlich Sinnvoll im Einsatz.
Auch - um ein weit verbreitetes System in lokalen Netzwerken zu nennen - Microsoft bietet für seine Exchange-Server solche
(eigene) Listen an, die natürlich automatisch upgedatet werden.
Es kommt durch den Einsatz solcher Listen auch oft vor, dass harmlose Mails wie z.B. Newsletter oder Bestellbestätigungen von
Online-Shops fälschlich als Spams gewertet werden.
Bemühte Mailbetreiber setzen zusätzlich auch
whitelists ein, um Ausnahmen zuzulassen. Hier können also Mailserver
aufgenommen werden, ohne das Prinzip der
blacklists aufzugeben.
Was kann ein Absender tun, dessen Mails nicht angenommen werden?
Prinzipiell kann ein Absender bzw. ein Absende-Server nichts tun. Es liegt vollständig in der Hand des Empfänger-Server-Betreibers
ob und welche Ausnahmen gemacht werden, wie Streng die Spamabwehr erfolgt, sowie die grundsätzliche Wahl der
Spamabwehrmassnahmen.
Stellen Sie sich vor, Sie schicken einen Brief an Ihren Bekannten oder Geschäftspartner. Der Briefträger, der den
Brief an den Empfänger ausstellen soll, verweigert die Zustellung, weil aus Ihrer Region auffällige Post versendet wird.
Der anvisierte Empfänger einer Mail muss seinem Mail-Betreiber benachrichtigen, dass er Mails eines bestimmten
Absenders empfangen möchte und nicht vorenthalten darf. Der Mail-Betreiber kann den Absender oder dessen Netzwerk in
eine
whitelist aufnehmen und damit den Durchfluß ermöglichen.
Die Argumentation
"Die verschicken Spam" sollte einen dabei nicht beeindrucken, da Newsletter,
Shop-Bestellbestätigungen oder Mail-Rückläufer keinen Spam darstellen und der Mail-Betreiber schon von Gesetzes
wegen seinem Kunden die Mails nicht vorenhalten darf. Denken Sie dabei an das Beispiel mit dem Brief und dem Briefträger,
der dem Empfänger seine Post vorenthält und zurückschickt.
Rechtlich ist die Angelegenheit derart geklärt, dass ein Empfänger-Server Mails für seine Kunden weder abweisen,
wegfiltern, löschen noch in irgendeiner Art die Mails seinen Kunden vorenthalten darf.
Man kann also den Absende-Server nicht verantwortlich machen, wenn der Empfänger-Server durch die ein oder andere Maßnahme
des Empfänger-Betreibers Mails nicht annehmen will oder gar stillschweigend löscht.
Praxis-Tipp eMail
Mit mehreren eMail-Adressen arbeiten oder warum soviel Werbung ankommt
Kanalisieren Sie die eMail-Flut, indem Sie mehrere eMail-Adressen benutzen.
Geben Sie Ihre wichtigste Adresse (z.B. Ihre Firmen-eMail) nur an besonders wichtige
Geschäftspartner weiter. So können Sie sicher sein, dass unter dieser Adresse auch
nur wichtige Nachrichten auflaufen.
Nutzen Sie für Ihren privaten Bereich eine zweite eMail-Adresse.
Für Bestellungen im Internet (z.B. Newsletter-Abos, Software Downloads), Newsgruppen, Internetforen
oder in Mailinglisten benutzen Sie eine dritte eMail-Adresse.
Die dritte Adresse können Sie jederzeit - sofern Sie bei uns Kunde sind und einen
CIDNET-Zugang
haben - löschen und ändern, wenn Sie feststellen, dass diese eMail-Adresse von Adressenjäger
weiterverbreitet wurde und Sie mit der Zeit immer mehr an unerwünschten eMails erhalten.
Eine eMail-Adresse, die sich verbreitet hat, wird sehr oft mit Werbung und unangenehmen
eMails angeschrieben. Ursachen für die Verbreitung einer eMail-Adresse können sein:
- Eintrag in Mailinglisten, Newslettern, Internetforen oder Newsgruppen
- Online-Registrierungen bei Bestellungen, Software-Downloads
- eMail-Partner bei kostenlosen eMail-Providern, die eMail-Adressen von Empfänger/Absendern
mitschneiden und an die Werbewirtschaft verkaufen könnten
Überlegen Sie im Falle von Internetforen, Mitgliedschaften oder Registrierungen, ob
dem Empfänger Ihrer Adresse zu trauen ist. Füllen Sie nicht jedes Formular aus, welches
Ihnen im Internet begegnet und bewahren Sie den gesunden Menschenverstand und ein
gesundes Misstrauen, wenn es um Ihre persönlichen Daten geht.
Folgender kurze Beitrag informiert über Instrumente zur Spambekämpfung:
Adressbuch vom alten zum neuen Webmail übertragen
Die "übertragung" besteht aus einem Export der Adressen aus dem alten System und dem
Import der Adressen in das neue System.
Wichtig ist dabei, dass das richtige Format ausgewählt wird, das beide Webmail-Systeme in gleicher
Weise verstehen können.
Nachfolgend eine Anleitung in Bildern:
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Sobald Sie im alten Webmail-System sind, klicken Sie in der oberen Menüleiste auf "Adressen".
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Gehen Sie bis zum Seitenende der Adressenliste, die Ihnen angezeigt wird. Klicken Sie auf "Export vCard File".
Ihnen wird dann eine Datei mit Ihren Adressen zum Download angeboten, die Sie auf Ihrer Festplatte speichern können.
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Loggen Sie sich nun aus dem alten Webmail-System aus. Melden Sie sich mit Ihren Zugangsdaten im neuen System an und
rufen Sie bitte das neue Webmail auf. Oben rechts finden Sie einen Link "Adressbuch", den Sie bitte anklicken.
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Nun klicken Sie auf das Symbol für "Kontakte importieren".
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An der nachfolgenden Stelle können Sie die Datei mit den exportierten Adressen, importieren. Dazu gehen Sie auf "Durchsuchen"
und wählen Ihre aus dem alten System heruntergeladene Datei von der Festplatte aus.
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Wenn alles funktioniert hat, dann erhalten Sie ein Ergebnis, das vergleichbar dem nebenstehenden
Bild ist.
Sollten Sie dabei eine Fehlermeldung erhalten, dann melden Sie sich bitte bei uns.
Nennen Sie uns dabei die Fehlermeldung und beschreiben Sie bitte möglichst genau Ihre
Vorgehensweise, damit wir verstehen und nachmachen können, was geschehen ist.
Je genauer Ihre Fehlerbeschreibung ist, umso schneller können wir Ihre Anfrage bearbeiten und brauchen
keine Rückfragen stellen.
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Die Impressumpflicht
Gewerbetreibende, die Waren und Dienste im Internet anbieten, mit einem Internet-Auftritt sind nach den gesetzlichen Anforderungen u.a. des Telemediengesetzes (TMG) verpflichtet
eine Anbieterkennzeichnung (auch Impressum genannt) vorzuhalten.
Aber auch Vereine unterliegen der Impressumspflicht. Genauso sind auch die Websites von Privatpersonen betroffen, die den Anschein der gewerblichen Tätigkeit erwecken (z.B. Werbebanner, Google-Werbung u.a).
JMStV-Vorschriften für Websites
Immer wenn man der Meinung ist, die Regulierungswut in Deutschland habe bereits einen Höhepunkt erreicht, wird man mit
einem neuen Höhepunkt verblüfft.
Ab 01.01.2011 soll der überarbeitete Staatsvertrag für Jugendmedienschutz in Kraft treten und möchte einheitliche Regelungen
für den Jugendmedienschutz in Rundfunk und Internet schaffen. Es wird zwar gänzlich ignoriert, dass das Medium Internet
nicht vergleichbar mit Radio oder Fernsehen ist, aber damit soll "Ein verantwortungsvoller Jugendmedienschutz
muss einen geschützten Raum für Kinder und Jugendliche im Netz anbieten" (Kurt Beck, u.a. Vorsitzender
der Ministerpräsidentenkonferenz und der Rundfunkkommission im Juni 2010) zur Geltung gebracht werden.
Das klingt erst einmal harmlos und entsprechend werden auch aus den Ministerien heraus die Erläuterungen gemacht.
Aber wenn man sich das genauer anschaut, dann könnte man an eine überwachung als spätere Entwicklungsmöglichkeit gesehen
werden.
Auf Grundlage dieser Regelung soll ein "Kennzeichnen und Filtern" möglich werden, damit besorgte Eltern den
Internetzugang für Ihre Kinder besser steuern können. Hier würde also nicht mehr die Erziehung der Medienkompetenz in den
Mittelpunkt gestellt, sondern eine Kompensation durch Gesetz und Technik geschaffen werden.
Die Vorstellungen in diesem Vertrag sollen dahin gehen, dass jede Website eine Kennzeichnung der Altersfreigabe erhalten soll.
Zusätzlich soll später jede kennzeichnete Website einen zusätzlichen Code enthalten, damit mit Hilfe einer Software die
Altersfreigabe dieser Website identifiziert und überwacht werden kann.
Wer gegen diese Vorgaben verstoße oder eine falsche Altersfreigabe (z.B. aufgrund von Fehleinschätzung) vornimmt, könne zu einer
Geldbuße in Höhe von bis zu 500.000 EUR verdonnert werden. Es sei nicht ausgeschlossen, dass man dann auch vom Netz genommen würde.
Auf diese Weise könnten Abmahner und Denunzianten eine Steilvorlage bekommen, um vor allem kleine Webseitenbetreiber (kleine Händler, Vereine,
Privatpersonen, ...) anzugehen, die sich in der Regel keinen Jugendschutz- und Datenschutzbeauftragten, eine Mitgliedschaft im richtigen Verband
leisten können oder nicht genügend Kompetenz besitzen, um eine fehlerlose Altersfreigabe-Kennzeichnung vorzunehmen und damit angreifbar zu
werden.
Zusätzlich würde für manche Websites auch die Nennung eines Jugendschutz- und/oder Datenschutzbeauftragten verpflichtend gemacht.
Dieser Beauftragte soll jederzeit Erreichbar sein. D.h., Mail-Adresse und Telefonnummer müssen z.B. im Impressum genannt werden.
Die Kennzeichnung der Webseiten muss auch rückwirkend geschehen. D.h., wer z.B. seit Jahren einen Blog betreibt, solle die alten Artikel
nachträglich Kennzeichnen. Oder wer einen Online-Shop betreibt, solle seine Bilder zu den Artikeln unter dem Aspekt der möglichen
Jugendgefährdung betrachten (z.B. "Könnte das Bild von diesem Artikel eine Verherrlichung von Krieg und Gewalt darstellen?"
oder "Könnte dadurch ein Kind zu einer Bestellung verführt werden?").
Auch wenn zum 01.01.2011 diese Regelungen in Kraft treten sollen, so gibt es weder die Filtersoftware in einem anwendbaren Zustand,
noch den entsprechenden Pflicht-Code, noch genauere Erläuterungen der beschlußfassenden Gremien. So weiß man im Grunde derzeit
noch gar nicht, nach welchen Kriterien im Internet eine Altersfreigabe definitiert werden muss.
Experten gehen davon aus, dass frühestens Mitte 2011 anwendbare Details vorliegen werden.
Soweit erst einmal die Dramatik, die manche Experten darin zu erkennen glauben. Wenn man sich die Verlautbarungen aus den
Ministerien betrachtet, dann relativiert sich die Aufregung recht schnell.
Worauf sich aber die Länder wohl geeinigt haben, so soll ein Online-Assistent helfen eine verbindliche Klassifizierung der Website
zu erlangen, die auch eine Rechtsverbindlichkeit haben soll. Damit will man den Abmahnern entgegentreten. Es sollen auch nicht
alle Webseiten klassifiziert werden, sondern nur jene, bei denen eine Altersfreigabe nötig ist. Also Websites mit den klassischen
jugendgefährdenden Inhalten (Erotik/Pornographie, Gewaltdarstellungen etc.) wären die Zielgruppe des JMStV.
Aufgrund des vorauseilenden Gehorsams in diesem Lande und des Versuches sich positiv von anderen hervorheben zu wollen, wird die
freiwillige Kennzeichnung damit stark angeregt.
Da hier relativ viel Neuland für alle Seiten (Gesetzgeber, Unternehmen, Vereine und Verbände, Einzelpersonen) betreten wird, sollte man
die konkreten Vorfälle beobachten und die Empfehlungen der Ministerien beachten. Man sollte sich nicht von Fachverlagen
(die unbedingt den ultimativen Ratgeber verkaufen möchten) und Anwälten zu schnell beeindrucken lassen. Man sollte aufmerksam sein, aber
nicht einschüchtern oder zu einem Geschäft drängen lassen.
Wichtige Quellen zu diesem Thema:
UPDATE
17.12.2010
Sieg der Vernunft: Der JMStV ist gescheitert
Verbindung zum Mailserver mit SSL
Mit einem geeigneten Mail-Programm (z.B. Thunderbird-Mail) kann man eine
Verschlüsselte Verbindung zum CIDNET-Mailserver herstellen.
Bei den Einstellungen der Serverangaben gibt es verschiedene Einstellmöglichkeiten.
Beachten Sie bitte auch, das beim ersten verschlüsselten Kontakt ein Sicherheits-
Zertifikat heruntergeladen und im Mailprogramm eingerichtet werden muss. Das passiert
relativ unkompliziert, sorgt aber erfahrungsgemäß bei dem einen oder anderen wenig
versierten Nutzer für ein innerliches Zusammenzucken, wenn eine Warnung vor einem
"nicht vertrauenswürdigen Zertifikat".
Nachfolgend soll am Beispiel des von uns empfohlenen Thunderbird-Mailprogramms bildlich
dargestellt werden, wie die Mailserverangaben lauten müssen, damit man die verschlüsselte
Übertragung nutzen kann:
Wichtig:
Beachten Sie bitte, dass Antivirenprogramme (z.B. Avast) oder Firewalls, Probleme beim verschlüsselten Versenden
von Mails verursachen könnten, auch wenn die Softwareeinstellungen es zulassen sollten.
Abhilfe, am Beispiel von Avast, wäre hier, dass ausgehende Nachrichten Avast nicht geprüft werden sollen.
Testen Sie den Versand und Empfang von Mails immer zuerst unverschlüsselt. Im Erfolgsfalle können Sie
immer noch auf StartTLS umstellen.
Haftungsausschluss für externe Links / Disclaimer
Im Internet lauern zahlreiche juristische Fallstricke. Eines dieser Fallstricke sind
die "Disclaimer". Häufig lauten diese ungefähr so
|
"Mit Urteil vom 12.Mai 1998 hat das Landgericht Hamburg entschieden, dass man durch die Ausbringung eines Links die Inhalte der gelinkten Seiten gegebenenfalls mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, dass man sich ausdrücklich von diesem Inhalt distanziert. Für alle Links auf dieser Homepage gilt: Ich distanziere mich hiermit ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten auf meiner Homepage und mache mir diese Inhalte nicht zu Eigen."
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oder
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"Auf berechtigte Beanstandungen der inhaltlichen oder gestalterischen Aufmachung reagieren wir insoweit unverzüglich auf formlose Email; darüber hinausgehende, insbesondere formelle rechtliche Schritte sind folglich nicht nur überflüssig, sondern widersprechen unserem hier zum Ausdruck gebrachten Willen und Interesse."
|
oder
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"...keine Abmahnung ohne vorherigen Kontakt..."
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oder in eMails
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"Diese E-Mail kann vertrauliche und/oder rechtlich geschützte Informationen enthalten. Wenn Sie nicht der beabsichtigte Empfänger sind oder diese E-Mail irrtümlich erhalten haben, informieren Sie bitte sofort den Absender telefonisch oder per E-Mail und löschen Sei diese E-Mail aus Ihrem System. Das unerlaubte Kopieren sowie die unbefugte Weitergabe dieser Mail ist nicht gestattet."
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Doch solche Disclaimer schützen nicht vor der Verantwortung und Haftung, teilweise kann sogar erst
recht ein juristisches Problem für den Verwender der Disclaimer entstehen.
So ist z.B. eine Distanzierung von einem wissentlich gesetzten Link gar nicht möglich, unabhängig davon, wie man es formuliert.
Macht man es trotzdem, dann kann daraus abgeleitet werden, dass der problematische Link wissentlich
eingesetzt wurde.
Wer Webseiten ins Netz stellt, ist dafür verantwortlich. Von dieser Verantwortung kann man sich
nicht durch einen "Haftungsausschluss" nicht frei machen. Ganz im Gegenteil, solch
ein Disclaimer kann gegen einen selber verwendet werden.
Empfehlung:
Wenn man sich nicht sicher ist, ob eine Link-Empfehlung kritisch betrachtet werden - also Inhalte
gegen geltendes Recht sich hinter einem Link verbergen - könnte, dann sollte die Verlinkung gar
nicht erst gesetzt werden.
Man kann auch eine Link-Empfehlung setzen und gleich daneben in einem beschreibenden Text die
eigenen Zweifel zu den Inhalten, die hinter dem Link liegen, äußern. Aber das wäre ein sehr
schlechter Stil und ziemlich unhöflich gegenüber der Website, die man ja empfehlen möchte.
Links zum Thema: